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Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) hat heute den Rückgang der Arbeitslosigkeit und die Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in der Region als erfreulich bezeichnet. Die konjunkturelle Erholung setzt sich auch am Arbeitsmarkt fort und die Unternehmen schaffen neue Stellen.
UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck erklärt dazu: „Mit der Zunahme der Zahl der offenen Stellen in Berlin und Brandenburg haben Erwerbslose bessere Chancen, in Arbeit zu kommen. Mit der kürzlich gestarteten „Job Offensive“ der Regionaldirektion sollen in den kommenden zwei Jahren 20.000 Hartz IV-Empfänger durch eine engere Kooperation mit den Unternehmen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden.“
Christian Amsinck wies darauf hin, dass die Betriebe heute schon händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften suchen. „Dem Thema Fachkräftesicherung kommt deshalb ein große Bedeutung zu. Davon hängt ab, ob unsere Wirtschaft in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.“
Bedenklich sei aber, so Christian Amsinck, dass die Arbeitslosenquote in Berlin mit 13,3 Prozent trotz der Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung immer noch bundesweit die höchste ist. Außerdem seien zwei Monate vor dem Start des Ausbildungsjahres mit rund 11.500 Stellen (Berlin: 5.660; Brandenburg: 5.835) mehr als die Hälfte der betrieblichen Ausbildungsplätze in der Region immer noch unbesetzt. Und das, obwohl fast 14.000 Bewerber (Berlin: 8.135; Brandenburg: 5.849) unversorgt sind und bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.
Christian Amsinck bezeichnet diese Entwicklung als äußerst bedenklich: „Betriebliche Ausbildungsplätze müssen besetzt werden. Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz haben, sollten sich von der Berufsberatung vermitteln lassen. Wir appellieren an die Unternehmen, Bewerber einzustellen und mit den Berufsberatern noch enger zusammenzuarbeiten, damit keine betriebliche Stelle unbesetzt und kein Bewerber unversorgt bleibt. Es muss verhindert werden, dass der Wirtschaft mehrere tausend potentielle Fachkräfte verloren gehen, die dringend gebraucht werden.“
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