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Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) hat die heute veröffentlichten Nachtflugregelungen für den BBI als positives Signal für den Wirtschaftsstandort begrüßt. Gleichzeitig mahnte die UVB das für Luftverkehrsgenehmigungen am BBI zuständige Land Brandenburg an, auch nach einem Regierungswechsel den Kurs der bisher erfolgreichen Verkehrs- und Infrastrukturpolitik zu halten.
UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck sagte: „Die Entscheidung für einen weitreichenden Flugbetrieb am späten Abend und am frühen Morgen ist von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des BBI. Die nun genehmigten Flugbewegungen in den Tagesrandzeiten werden die Attraktivität des BBI für Fluggesellschaften spürbar erhöhen. Damit steigt die Attraktivität des gesamten Standortes Berlin-Brandenburg – für die Wirtschaft und auch für Neuansiedlungen. Daher begrüßen wir den Beschluss der Brandenburger Luftverkehrsbehörde ausdrücklich!“
Zur Gestaltung guter Rahmenbedingungen für den Flughafen gehören neben der unbürokratischen Nutzung der Tagesrandzeiten für Starts und Landungen natürlich noch weitere Faktoren. Dazu zählt insbesondere die schnelle Erreichbarkeit des BBI auf Straße und Schiene sowie die Anbindung der Randregionen Brandenburgs an Berlin und sein Umland.
Dazu sagte Amsinck: „Insbesondere in der Flughafenpolitik erwarten wir von der künftigen Brandenburger Landesregierung Kontinuität, denn der Zeitplan bis zur Eröffnung des BBI am 30. Oktober 2011 ist eng. Vorrang müssen außerdem Investitionen in den Ausbau moderner und schneller Straßen- und Schienenverbindungen haben. Angesichts der angespannten Haushaltslage darf es zu keiner Verschiebung der bisherigen Prioritäten kommen. In der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik muss Kurs gehalten werden!“ |