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Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) hat es begrüßt, dass die Senatsverwaltung für Wirtschaft heute ein Energiepolitisches Leitbild für Berlin vorgestellt hat. Wichtig ist, dass zunächst ein strategisches Ziel vorgegeben wird. Nun geht es darum, den Weg dorthin mit der Wahl der richtigen Instrumente zu gestalten.
Dazu sagte UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck: „Für die Betriebe in der Stadt ist es wichtig, nicht durch zusätzliche Regelungen, sondern durch energiepolitische Anreize mit auf den Weg genommen zu werden. Dieses Vorgehen muss zwischen allen beteiligten Senatsverwaltungen abgestimmt werden. Einen Alleingang, wie den misslungenen Entwurf des Klimaschutzgesetzes, darf es zukünftig nicht mehr geben.“
Von entscheidender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort ist es zudem, dass Berlin und Brandenburg ihre Energiepolitik künftig abstimmen. Dazu sagte Amsinck: „Unsere Region braucht eine gemeinsame Energiestrategie. Dazu gehören die Kraftwerksplanung, der Mix aus erneuerbarer und fossiler Energie sowie die Förderung klimaschonender Technologien durch eine enge Zusammenarbeit von Energieimporteur Berlin und Exporteur Brandenburg.“
Mit Blick auf Brandenburg sagte Amsinck weiter: „Braunkohle aus der Lausitz bleibt als regionaler Energieträger unverzichtbar! Denn das Ziel jeder Energiepolitik muss die sichere Versorgung der Region mit Energie zu bezahlbaren Preisen und natürlich auch die Sicherung der 20.000 mit dem Tagebau und der Kohleverstromung verbundenen Arbeitsplätze sein.“ |
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