Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) und die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) haben heute zum 18. Potsdamer Wirtschaftsforum ins Tagungszentrum der Wirtschaft für Berlin und Brandenburg nach Hubertusstock eingeladen. Thema des Forums, zu dem sich rund 200 Teilnehmer angemeldet hatten, war die Diskussion um die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft vor dem Hintergrund der aktuellen Krise.
Ohne Zweifel hat diese aktuelle Krise das Vertrauen in die wirtschaftliche Ordnung erschüttert. Klar ist aber auch, dass wir der Sozialen Marktwirtschaft unseren Wohlstand verdanken. Darum gilt es sie zu bewahren. Vor diesem Hintergrund eröffnete UVB-Präsident Burkhard Ischler das Forum: „Alle gesellschaftlichen Gruppen sollen ihren Beitrag zur Überwindung der Krise leisten. Dazu gehört trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds auch der positive Blick nach vorne. Die Soziale Marktwirtschaft hat die Kraft und die Instrumente, auch die aktuellen Herausforderungen zu meistern.“
Unter Leitung von MAZ-Chefredakteur Dr. Klaus Rost referierten und diskutierten darüber Ulrich Junghanns, Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg, Rainer Speer, Minister für Finanzen des Landes Brandenburg, Peter Kurth, Mitglied des Vorstandes der ALBA AG sowie Dr. Alexander Gauland, Publizist und ehemaliger Herausgeber der MAZ.
Mit Blick auf die Kritiker der Sozialen Marktwirtschaft sagte Ischler: „Das Fundament unserer Wirtschaftsordnung bilden unternehmerische Freiheit, funktionierender Wettbewerb, Eigenverantwortung und das Leistungsprinzip. Die Effizienz des Marktes ist die Quelle unseres Wohlstandes und schafft erst die Grundlage für Sozialpolitik. Denn wir können nur etwas verteilen, was wir zuvor auch erwirtschaftet haben.“
Im Anschluss an die Vorträge und die Diskussion luden UVB und MAZ die Teilnehmer des 18. Potsdamer Wirtschaftsforums zu einem Empfang.
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