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Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) hat erstmals genauere Daten zum Fachkräftemangel in Berlin und Brandenburg vorgelegt. Basis ist eine von der UVB durchgeführte Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V., des Allgemeiner Verband der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V., des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie e.V., des Verbandes Druck und Medien Berlin-Brandenburg e.V., des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin und Umgebung e.V. und des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e.V.
UVB-Hauptgeschäftsführer Dr. Hartmann Kleiner sagte dazu: „Aus unserer Umfrage geht eindeutig hervor, dass der Fachkräftemangel in unserer Region in den genannten Branchen bereits jetzt akut ist und präzise beschrieben werden kann. Um die Bedürfnisse der Wirtschaft auch zukünftig genau zu ermitteln, wird die UVB nach dem Vorbild der Wirtschaftsforschungsinstitute und ihrer Konjunkturumfragen künftig regelmäßig gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden Umfragen zum Fachkräftemangel durchführen.“
Im Detail ergab die Umfrage, dass der Fachkräftemangel schon jetzt für gut 66% der befragten Betriebe spürbar ist. Besonders dramatisch ist die Lage im Hotel- und gaststättengewerbe, wo bereit 91% der Betriebe einen Fachkräftemangel festgestellt haben.
Besonders hoch ist auch der Bedarf der Hochschulabsolventen Hier werden 54% der derzeit nachgefragten Fachkräfte gesucht. Vor allem die Metall- und Elektro- und chemische Industrie machen hier einen Mangel geltend. Gebraucht werden vor allem Ingenieure und Techniker verschiedener Fachrichtungen.
Insgesamt nahmen an der branchenübergreifenden Befragung 140 Betriebe aus Berlin und Brandenburg teil. Die komplette Umfrageergebnisse können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen. |