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Pressemitteilung der UVB vom 10.06.2009

UVB-Mitgliederversammlung: Schwierige Lage der regionalen Wirtschaft

Unternehmen sind stark bemüht, Stammbelegschaften zu halten

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) – Spitzenverband von 60 Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden – hat heute in Potsdam ihre jährliche Mitgliederversammlung durchgeführt. Tagungsort war das Medienzentrum der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

UVB-Präsident Burkhard Ischler zeichnete ein differenziertes Bild der Wirtschaftslage: „Die Situation ist für viele Branchen und Betriebe schwierig. In Folge der herrschenden Unsicherheit kommt es zu immer mehr staatlichen Interventionen. Vorrang muss aber dem schnellen Zugang der Unternehmen zu Kredit- und Bürgschaftsprogrammen sowie der Verbesserung der langfristigen Wachstumsbedingungen durch Investitionen in Bildung und Infrastruktur eingeräumt werden.“

Positiv hob Ischler die bisherigen Reaktionen der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg hervor: „Die Unternehmen verhalten sich äußerst verantwortungsvoll und versuchen mit allen zur Verfügung stehenden Instrumenten ihre Stammbelegschaften zu halten. Das zeigen alle Branchenumfragen und die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt.“

Entscheidend für die weitere Entwicklung werden die kommenden Monate sein, sagte Ischler: „Derzeit fahren die Betriebe weiter auf Sicht. Verlässliche Prognosen sind schwer möglich. Somit sind auch belastbare Anhaltspunkte für ein Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht erkennbar.“

Vor diesem Hintergrund betonte Ischler die Bedeutung von Zusammenarbeit und Zusammenhalt in einem starken Verband. Den Mitgliedern der UVB versicherte er nachdrücklich: „Die UVB wird Sie in diesen Zeiten mehr denn je mit aller Kraft unterstützen.“


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