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Positionen/Hintergrundinformationen der UVB vom 26.11.2009

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

UVB-Fachtagung

Der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf die Mitarbeiterstruktur der Unternehmen haben die Verfolgung einer demographiefesten Personalpolitik zu einer zentralen Aufgabe für Unternehmensleitungen und Personalverantwortliche werden lassen. Vor diesem Hintergrund hat die UVB am 25. November 2009 eine Fachtagung zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Baustein einer demographiefesten Personalpolitik“ ausgerichtet. Über 50 Unternehmensvertreter aus verschiedenen Wirtschaftszweigen nutzten die Gelegenheit, sich über die betriebliche Praxis familiengerechter Personalpolitik, vorhandene Netzwerke sowie externe Unterstützungsangebote zu informieren und auszutauschen. In ihrem Eröffnungsvortrag zeigte Christiane Flüter-Hoffmann, Projektleiterin betriebliche Personalpolitik beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die volks- und betriebswirtschaftlichen Vorteile familiengerechter Personalpolitik auf und appellierte an die Unternehmen, vor dem Hintergrund des demographisch bedingten Fachkräftemangels in ihrem Bemühen um eine familiengerechte Personalpolitik auch in Zeiten Finanz- und Wirtschaftskrise nicht nachzulassen.

Kernstück der Fachtagung war die Präsentation betrieblicher Beispiele für familiengerechte Personalpolitik, wobei der UVB daran gelegen war, Unternehmen verschiedener Branchen und Unternehmensgrößen zu Wort kommen zu lassen. Vorgestellt wurden betriebliche Beispiele der Unternehmen BERLIN-CHEMIE AG,  Berliner Volksbank, Glas- und Industriereinigung Zimmermann, micro resist technology GmbH und  Reha-Zentrum Lübben sowie des Unternehmensnetzwerks Motzener Straße.

Die Veranstaltung wurde abgerundet durch Beispiele für externe Unterstützungsangebote zum Thema von Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Vorgestellt wurden dabei die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit der LASA Brandenburg GmbH, das audit berufundfamilie, der berufundfamilie gGmbH sowie die Serviceangebote der pme Familienservice GmbH.

In seiner Zusammenfassung stellte Alexander Schirp, Abteilungsleiter Soziale Sicherung bei der UVB, heraus, dass die Frage, welche der im Verlauf der Veranstaltung vorgestellten Werkzeuge einer familiengerechten Personalpolitik die richtigen seien, betriebsindividuell entschieden werden müsse. Schirp appellierte an die Teilnehmer, den Blick stärker als bisher auf die Problematik der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege von Angehörigen zu richten.

Beim anschließenden Imbiss bestand Gelegenheit, die Diskussion fortzusetzen und die Informationsstände des Netzwerks Erfolgsfaktor Familie sowie der lokalen Bündnisse für Arbeit in Berlin und Brandenburg zu besuchen.

Die Präsentationen der betrieblichen Beispiele und externen Unterstützungsangebote stehen in unserem Mitgliederbereich zur Verfügung.

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